Die folgende Umfrage wurde kürzlich bei Käufern von Musik gemacht. Während die Prozentsätze mit dem größten Anteil der Antworten nicht so aussehen, als wären sie die höchsten Prozentsätze, waren die anderen Prozente der Antworten sehr gering und man müßte annehmen, daß das Folgende eine vorherrschende Meinung ist.

1. Frage: In welche musikalische Richtung würden Sie den Rock and Roll als nächstes gern gehen sehen?
    Antwort: Zurück zu den Grundlagen, alter Rock and Roll, frühe 50er/60er Jahre. (16,7%)

2. Frage: Wie könnte Ihrer Meinung nach der Rock and Roll heute verbessert werden?
    Antwort: Weniger Hard Rock, weg vom Punk. (30,0%)

3. Frage: Was unterscheidet den Rock von anderen Musiktypen?
    Antwort: Beat, Rhythmus. (31,7%)

4. Frage: Warum ist der Beat solch ein wichtiger Teil vom Rock and Roll?
    Antwort: Er bringt einen zum Tanzen, Bewegen. (35,0%)

5. Frage: Warum handeln Ihrer Meinung nach so viele Rock-Songs von Liebe?
    Antwort: Jeder kann sich damit identifizieren. (48,3%)

6. Frage: Was bringt Ihnen Rock and Roll?
    Antwort: Daß ich mich gut fühle, versetzt mich in eine gute Stimmung. (30,0%)

Das Obige scheint anzuzeigen, daß Musikkäufer zumindest darüber einige Übereinstimmung haben, was Rock ist, und tatsächlich ist es eine nicht allzu schlechte Beschreibung.

Eine ziemlich langfristige Studie von Charts zeigt, daß Plattenverkäufe bei Rock überwältigend viel höher sind als bei jeder anderen Musikart. Er hat den Löwenanteil der Verkaufszahlen.

Aber gleichzeitig geht es mit der Musikindustrie rapide abwärts. Den Meldungen nach ist sie wirklich in einer Flaute. Eine Untersuchung der momentanen Bestseller-Charts zeigt einige wenige Gruppen, und eine Untersuchung derer Kassetten - halten Sie sich fest - reflektiert keine starke Anlehnung an das Genre. Es ist eine Eigenart dieser Gruppen an der Spitze der Charts, daß die Mehrzahl von ihnen heutzutage mit beträchtlicher Geschwindigkeit aufzutauchen und zu verschwinden scheint. Man könnte das erklären, indem man sagt, der Geschmack des Publikums sei unbeständig. Aber dagegen spricht die durch Analysen unterstützte Tatsache, daß die Platten von alten Rockstars sich weiter verkaufen, und zwar gewaltig. Mit anderen Worten, man könnte annehmen, daß diese sehr modernen Gruppen begonnen haben, sich eher von ausgeflipptem Impact oder Erscheinung abhängig zu machen, als von Musik oder der Treue zum Genre. Natürlich läßt das eine Menge an Analyse oder unterschiedlicher Meinung zu, aber die oben erwähnte Umfrage scheint das zu bekräftigen, da 30% der Musikkäufer in Frage Nr. 2 Unzufriedenheit zeigten. Und auch die Anzahl der Pleiten im Musikgeschäft scheint dies zu bekräftigen.



Man könnte sich auf eine langatmige Besprechung verschiedener Rockstars einlassen, aber es würde beginnen, zu den Beatles und Presley zurückzuführen, deren Platten sich sogar heute noch wie wild verkaufen.

Aber diese eine Feststellung kann bezüglich des Karrierebeginns von wirklichen Rockstars gemacht werden. Es wurde beobachtet, daß die wirklichen Superstars an einem ganz bestimmten Punkt ihrer Karriere in einen riesigen, langanhaltenden Ruhm hineinrauschten: Sie verwendeten Orchesterbegleitung. Und die Beatles spielten und nahmen Klassik auf, von einem Orchester begleitet, obwohl man vorne nur die vier sieht. Ihr Produzent George Martin war ein Mann der Klassik und machte auch die meisten Arrangements. (Er wurde der „fünfte Beatle“ genannt.) Aus dieser Tatsache kann man folgendes schließen: Rockstars und Rockgruppen, die Orchesterbegleitung haben, sind langlebig. Dies ist eine neue Beobachtung, die von jemandem kommt, der derartige Dinge studiert hat, und sie scheint sich zu bestätigen. Drei oder vier elektrische Gitarren sind nicht der Hintergrund, der dauerhafte Rockstars hervorbringt. Man kann also daraus schließen, daß erfolgreicher Rock nicht nur ein oder zwei schwirrende Gitarrentricks verwendet, sondern ein ganzes, versiertes Orchester als Begleitung. Das trifft auf Sänger und Musik in anderen Bereichen zu: Sie sollten sich die Orchesterbegleitung im Hinblick auf Programmnummern und Arrangements von Rudi Vallee, Bing Crosby, Frank Sinatra usw. anhören. Weil das Augenmerk des Publikums auf irgendeinen Star gerichtet ist, übersieht man das leicht, aber grundsätzlich wird es vom Publikum nicht übersehen.

Der Punkt ist hier, daß drei oder vier Kerle mit elektrischen Instrumenten jedesmal von jemandem mit voller Orchesterbegleitung ausgestochen werden.

Der Chor spielt ebenfalls eine Rolle. Presleys Verwendung von Chor war erstaunlich, und heutzutage wird der Chor bei der Rockbegleitung ausgiebig eingesetzt. Das ist in Wirklichkeit die Spiritual-Strömung, die Eingang in den modernen Rock gefunden zu haben scheint.

Man kann daraus schließen, daß erfolgreiche und langlebige Rockmusik a) massive und umfangreiche Orchesterbegleitung hat, die manchmal auch Chor umfaßt, und b) gut arrangiert ist.



Eine Studie des Rockgenres, wie es heutzutage und sogar in der Vergangenheit dargeboten wird, zeigt, daß ihm insgesamt folgendes fehlt (mit Ausnahmen hier und da, wobei diese Ausnahmen tatsächlich Stars geschaffen haben):

1. Melodie,
2. Artikulierung,
3. Planung,
4. Arrangements (abgesehen von einigen wenigen spektakulären Stücken),
5. eine Botschaft,
6. geschulte Stimmen und
7. fachmännische Instrumentalisten.

Waren in einigen Stücken einer oder mehrere dieser Punkte enthalten, so waren sie erfolgreich.

Was der Rock hat, ist folgendes:

a) physiologischer Impact,
b) Akkorde,
c) Beat und
d) ein Gefühl der Erregung (oder Hysterie).

Und es muß die Anmerkung gemacht werden, daß dem gegenwärtigen Rock sogar einer oder mehrere der Punkte von a) bis d) abgehen.

Wenn man einige der Stücke untersucht, die eher dauerhaft erfolgreich sind, zeigt sich, daß sie einige der Punkte von 1. bis 7. aufwiesen sowie a) bis d) enthielten.

Das Obige gibt Ihnen aber als Analyse einen Schlüssel zu dem, was sehr erfolgreicher Rock werden könnte. Alles, was man tun muß, ist, 1. bis 7. und a) bis d) zu verbinden, und Sie haben wahrscheinlich gewonnen.




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