Ein Rezensent einer Zeitung beschrieb die von Ron in Mission Erde eingeführten Neuerungen sehr treffend: „Musik, die sich über die gesamte Spannweite ausdehnt, von stark orchestrierten Arrangements über bluesähnlichen Jazz der vierziger Jahre zu neuzeitlicher Popmusik ... dominiert von schöpferisch programmierten Tasteninstrumenten. All dies wird zusammengehalten von starkem Schlagzeug und einem kräftigen Mischen von Trommeln in den Vordergrund.“

Das Album enthält auch Rons kunstvolle Rockmelodien, mit denen er praktisch die Szenen malt und die als „mutig im abstrakten Projekt, beeindruckend im musikalischen Können und extrem raffiniert in der Produktion“ bezeichnet wurden.

Um alles zum erfolgreichen Abschluß zu bringen, bringt das Album außerdem berühmte Saxophon-, Keyboard- und Gesangspartien von Blues-Rock-Legende Edgar Winter. Winter ist für seine Spitzenhits „Frankenstein“ und „Free Ride“ bekannt, bei denen er schon früh Synthesizers verwendet hatte. Mission Erde beschrieb er treffend als Rückkehr zu den grundlegenden Wurzeln des Rock und dennoch in starkem Maße experimentell. Mit Rons detaillierten Audiokassetten als Grundlage (siehe „Text und Musik von L. Ron Hubbard“) war Winter auch der Arrangeur. Er bezog sich speziell damit auf diese seine Arbeit, was er als Rons einzigartiges Verbinden der Melodie mit dem emotionellen Inhalt des Texts beschrieb, und sagte auch: „Rons Fachwissen in bezug auf das Aufnahmeverfahren war außerordentlich.“ Nicht weniger beeindruckend, bemerkte Winter, war Rons genaue Beschreibung des Gegenrhythmus beim Rock, „was phänomenal ist, besonders wenn man sich vor Augen hält, daß er gänzlich unerforscht gewesen war und erst viel später bei den afrikanisch orientierten Rhythmen in Paul Simons Arbeit zu hören war, etwa fünf Jahre nach Rons Analyse“.


L. Ron Hubbard hat das Gebiet der Rockmusik gründlich erforscht. Er hat eine Menge über die Geschichte des Rock und seine Entwicklung geschrieben. Ich hatte keine Ahnung, daß er wußte, wer ich war, noch daß er die Rockszene verfolgt hat. Es war eine große Ehre und ein Privileg, mit ihm zusammenzuarbeiten.

Edgar Winter, Rockmusiker



Worüber sich Winter jedoch am meisten ausließ, war die dem Album innewohnende Botschaft über die Sorge um den Planeten. Die Schallplatte Mission Erde kann korrekterweise als die kräftigste musikalische Aussage für Umweltreform des Jahrzehnts angesehen werden und spiegelt L. Ron Hubbards lebenslanges Interesse an wichtigen kulturellen Angelegenheiten wider, einschließlich wild um sich greifender Umweltverschmutzung und Drogenmißbrauchs. Die Umweltschutz-Hymne des Albums, „Cry Out“ (im Deutschen: „Schreit auf“), wurde nicht nur von den Freunden der Vereinten Nationen im Namen ökologischer Reform angenommen, sondern sie wurde auch zur Parole einer weltweiten Veranstaltung zur Feier des Tages der Erde. Das „Cry Out“-Video, das daraufhin herauskam, wurde am Tag der Erde in den gesamten Vereinigten Staaten von Fernsehstationen ausgestrahlt, und die „Cry Out“-Single konnte auf landesweiten Radiostationen gehört werden. Passenderweise flossen alle Einnahmen vom Lied in die Nachdruckkosten für die Broschüre Leitfaden für persönliche Aktion für die Erde, die im Namen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen herausgegeben worden war.

„Man muß also die Tatsache akzeptieren, daß Musik selbst kommunizieren kann“, schrieb Ron, daß sie in der Lage ist, die Art, wie wir die Welt sehen, zu beeinflussen. Was Mission Erde betrifft, war dieser Einfluß ganz und gar tiefgründig. Denn mit ihren innovativen Unterrhythmen und ihrer computererzeugten Schlagzeugpartie, wie man es noch nie gehört hat, wird die Schallplatte tatsächlich - wie Kritiker feststellten - zu einem „orchestralen Abenteuer“.

    Cry Out, aus L. Ron Hubbards Schallplatte Mission Erde





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