Zu Beginn konnte das Repertoire am genauesten als populärer Jazz beschrieben werden, das heißt Jazzversionen beliebter Gershwin-Melodien und ähnliches. Zusätzlich zu Schlagzeug, Baß und Gitarre gehörten zu den Instrumenten bald auch Blasinstrumente, elektronische Orgeln und Flöte. Daß nicht alle Könner waren, war nur von geringer Bedeutung, denn LRHs Grundsatz, daß ein Künstler mit seinen Instrumenten üben soll, bis er sich damit sicher fühlt, wurde vollständig angewendet.

Eine ganze Reihe von Übungen wurde schließlich verordnet, um das Selbstvertrauen und das fachliche Können zu erhöhen. Einige der Übungen waren herkömmlich oder beruhten auf herkömmlichen Übungen zur Entwicklung der Grundfertigkeiten, die jeder kompetente Musiker besitzt. Einer der Schlagzeuger beispielsweise erinnerte sich: „Er drillte uns unablässig mit Metronomen, was natürlich ganz normal ist. Anstatt es aber nur mit den einzelnen Musikern zu tun, verwendete er das Metronom auch, um der Gruppe als Ganzem rhythmische Fähigkeiten zu geben.“ Um das zu verdeutlichen, erzählten die Musiker, wie sie mit den Füßen zum gleichmäßigen Takt eines elektronischen Metronoms geklopft haben. Die Gruppe klopfte den Takt, während das Metronom immer leiser gestellt wurde, bis es nicht mehr zu hören war. Nach zwei oder drei Minuten wurde es dann wieder laut gestellt, „und es wurde erwartet, daß die ganze Gruppe immer noch im genauen Tempo mit dem elektronischen Gerät den Takt klopft - nicht schneller und nicht langsamer, sondern ganz genau den gleichen Takt!“

Der grundlegende Punkt: „Ron hämmerte uns als Gruppe unerbittlich die Grundlagen ein, denn ohne Grundlagen gibt es keine Kunst.“

Diese Aussage war sowohl für den Erfolg der Musiker als Gruppe als auch als einzelne Künstler von großer Bedeutung; ein äußerst wichtiges Datum, das aus Rons Werk KUNST stammt, beschreibt ganz genau, wie gut ein Musiker oder Künstler sein muß:

„Wenn man sich ein beliebiges Kunstwerk anschaut oder anhört, gibt es nur eine Sache, von der ein beiläufiges Publikum en masse angesprochen wird. Besitzt das Kunstwerk diese Sache, sieht man es als Kunstwerk an. Besitzt es sie nicht, ist das nicht der Fall.

Was also ist denn diese Sache?

TECHNISCHES KÖNNEN, DAS AN SICH AUSREICHT, EINE EMOTIONALE EINWIRKUNG ZU ERZIELEN.“




| L. Ron Hubbard | Scientology in der Schweiz | Scientologie (Französisch) | Scientology (Italienisch) | Fakten über Scientology | Mr. David Miscavige, Religious Technology Center (Deutsch) | Scientology Codes and Creeds | Creeds and Codes of Scientology | Scientology in Europa | Ehrenamtlicher Scientology Geistlicher |


© 1996-2004 Church of Scientology International. Alle Rechte vorbehalten.

Für Informationen über Zeichen